Nass in Nass


Grund
Ziel ist es schnell saubere Farbverläufe hinzubekommen.

Die Technik an sich hab ich bei Georcs Fortgeschritten-Workshop und auf Jarheads Einsteiger-Malworkshop kennengelernt. Ich fand es auf alle Fälle sinnvoll vorher erst einmal das Multilayering in den Griff zu bekommen, da man dann einfach ein besseres Gefühl für die Farbkonsistenz und Pinselführung hat. Mein Versuch die Technik zu erklären ist auf alle Fälle mehr Jarhead geprägt.

Mittlerweile mal ich sehr viel mit dieser Technik, da ich finde das man einfach sehr schnell schöne Farbverläufe hinbekommen kann.

Nass in Nass
Solange die Farben noch nass sind versucht man die Farben zu verwischen. Dadurch entsteht mehr oder weniger von alleine ein Farbverlauf.

Farben
Als Farben habe ich folgende verwendet:
Die Grundfarbe war in diesem Fall ein Mix aus Red Gore und Dark Flesh, ein Rotrezept das ich von Georc habe. 

1. Trage ich erstmal eine Grundschicht von der Grundfarbe auf und lasse sie trocknen. Mach ich einfach deshalb damit es sauberer wirkt, wenn man bei dem Wet in Wet ein wenig patzt.
2. Rühr ich mir die Farbe auf der Nasspalette schön creming an, wie Jarhead so schön sagt. Dazu nehm ich einen Klecks der Grundfarbe und gebe nur ganz wenig Wasser hinzu. Ihr könnt mit dem Pinsel auf der Nasspalette rumrühren und falls ihr das Backpapier sieht ist sie zu dünn.
Wenn die Farbkonsitenz stimmt tupf ein einmal kurz auf dem Tempo ab, da es mir sonst zu nass ist und Trag es auf die zu bemalende Fläche komplett auf.
3. Pinselauswaschen
4. Aufhellfarbe kaum oder garnicht verdünnen und mit einer Drehbewegung auf dem Tempo abstreifen, so dass sie nicht zu nass mehr ist. Dann am oberen Ende ein wenig hintupfen.
5. Pinselauswaschen
6. Grundfarbton und ein wenig die Aufhellfarbe mischen und auch wieder mit einer Drehbewegung auf einem Tempo abstreifen.
7. Mit Wischbewegungen von oben nach unten arbeiten.
8. zu Punkt 3. wieder springen und jetzt Abdunkelton verwenden und von unten nach oben arbeiten.


!!Wichtig: Die Farbe trocknet umso schneller umso kleiner die zu bemalende Fläche ist!!
Falls ihr es ihr z. B. nur einen Teil schafft könnt ihr auch einfach nochmal ab der Mitte die Grundfarbe auftragen wie in Punkt 2 beschrieben und könnt dann wieder von dort weiter arbeiten.


Nachdem diese Skizze wie Jarhead so schön sagt fertig ist kann man mit dem Aussoften anfangen. Dabei kommt es drauf an wie gut ihr die Technik beherrscht, wieviel dann noch zu machen ist.

Fazit
Die Technik sieht leicht aus, aber der eine oder andere tut sich leider damit schwer. Ich fand es sehr hilfreich, dass ich zuerst mit dem Multilayering angefangen hab und dadurch ein besseres Gefühl für die Farbkonsitenz zu erhalten.

Am besten ist Nass in Nass finde ich für größere Flächen, geht zwar auch für kleine und für die Basebemalung ist es einfach nur toll. War auch der Part der mir an Jarheads Workshop mit am besten gefallen hat :).

4 comments:

  1. Sehr cool erklärt aber das Video ist leider privat :(

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  2. Sry ganz vergessen frei zu schalten 0:).

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  3. Da ihr hier von Video sprecht... Sollte es hier eins geben? Leider wird mir keines angezeigt.

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  4. Im Video sieht das soo einfach aus.

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